Fachkraft für Abwassertechnik

Aug 09

Fachkraft für Abwassertechnik, Vertiefung: Kläranlagenbetrieb

Willst du KlarSpüler/-in werden?

Die Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik wird hauptsächlich auf der Kläranlage Bonn Duisdorf durchgeführt. Diese ist organisatorisch dem Tiefbauamt der Bundesstadt Bonn angegliedert. Während der Ausbildung werdet ihr jedoch auch Praxisabschnitte auf den Kläranlagen Bonn-Beuel, Bad Godesberg und Bonn-Salierweg absolvieren. So lernt ihr möglichst viele Kolleginnen und Kollegen kennen und erhaltet einen umfassenden Einblick in die Tätigkeit. Außerdem absolviert ihr ein Praktikum bei der Indirekteinleiterüberwachung und der Kanalunterhaltung.

Die Aufgaben einer Fachkraft für Abwassertechnik sind vielseitig. Neben der Planung, Überwachung, Steuerung, Dokumentation und Analyse aller Abläufe, die in einem Entwässerungsnetz anfallen, ist die Fachkraft für Abwassertechnik für die Abwasser- und Klärschlammbehandlung der kommunalen und industriellen Kläranlagen zuständig. Auch eure Einsatzorte sind sehr breit gefächert. Ihr arbeitet in modernen Labors, Leit- und Steuerständen sowie im Freigelände z.B. an Klärbecken.

Für eure Ausbildung in diesem Beruf stehen euch qualifizierte Ausbilder/-innen zur Seite. Einige Dinge solltet ihr aber schon selbst mitbringen: Interessiert ihr euch besonders für Umweltschutz, Naturwissenschaften, technische Abläufe und chemische Vorgänge? Dann könnte die Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik genau das Richtige für euch sein! Selbstverständlich darf euch die Arbeit im Freien nichts ausmachen. Außerdem solltet ihr handwerkliches Geschick besitzen, zuverlässig sein, präzise und gerne im Team arbeiten. Der Berufsschulunterricht findet in Form von Blockunterricht im Hans-Schwier-Berufskolleg in Gelsenkirchen statt. Darüber hinaus nehmt ihr an überbetrieblichen Lehrgängen im BEW (Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft GmbH) in Essen teil.

Die Ausbildung bei der Stadt Bonn beginnt jeweils am 1. September eines Jahres und dauert 3 Jahre.

Unter bestimmten Voraussetzungen (Vorbildung, Leistungen) ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit auf Antrag möglich.

Einstellungsvoraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht

Bezahlung:

Gestaffelt nach dem Ausbildungsjahr erhaltet ihr folgende monatliche Brutto-Ausbildungsvergütung:

  1. Ausbildungsjahr: 968,26 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 1.018,20 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 1.064,02 Euro

Darüber hinaus werden euch vermögenswirksame Leistungen sowie eine Jahressonderzahlung gezahlt. Zusätzlich erhaltet ihr einen Lernmittelzuschuss in Höhe von 50,00 Euro in jedem Ausbildungsjahr. Besteht ihr die Abschlussprüfung beim ersten Versuch erfolgreich, wird euch außerdem eine Abschlussprämie in Höhe von 400,00 Euro gezahlt.

Ihr habt Anspruch auf 30 Urlaubstage pro Kalenderjahr.

 

Hier erfährst du noch mehr über den Ausbildungsberuf: